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Projekte


Übersicht:


Sicherung eines Habitatverbundes für den Goldenen Scheckenfalter im Harz

Blütenreiche Wiesen liefern nicht nur dem Goldenen Scheckenfalter reichlich Nahrung. Wo es ihm gut geht, fühlen sich auch viele andere Arten der Berg- und Feuchtwiesen wohl. Er ist eine Leitart intakter Lebensräume. Im Harz hat der hübsche Falter seine letzten Vorkommen in Sachsen-Anhalt. Sie zu bewahren ist die Hauptaufgabe des EU-geförderten Projektes. Dazu bedarf es einer qualifizierten Pflege der Wiesen. In ganz Europa ist der Tagfalter bedroht. Es geht ihm nicht gut, denn Feuchtwiesen mit der Lieblingsspeise der Raupen werden immer seltener. Ohne die Blätter des Teufelsabbiss sind sie zum Verhungern verdammt. Eine angepasste und regelmäßige Mahd ist die Grundvoraussetzung für das Überleben des Tagfalters und seiner Kinder. Mit Hilfe des Projektes soll ein praktikables Pflegemanagement entwickelt werden.

Durchführung:
Mai 2017 - Februar 2020

Europa-ELER
Landesportal Sachsen-Anhalt
 

         

           

            


Pflege der Allerbachwiesen bei Tanne

Im Einzugsgebiet der Rappbodetalsperre liegt ein besonderes Kleinod der Harzer Kulturlandschaft. In der Bachaue des Allerbachs sind die Böden feucht und oft von Wasser überstaut. Besondere Bodenverhältnisse lassen hier unzählige Arten wachsen, die man sonst kaum noch antrifft. Wiesen sind als Kulturbiotope auf eine pflegliche Nutzung angewiesen. Bleibt sie aus, werden sie zu monotonen Brachen und verschwinden letztendlich ganz.  Daher wird im Rahmen des Projektes diese Pflege mit spezieller Kleintechnik abgesichert. Die typischen Harzer Wiesenblumen danken es uns mit reichlichem Flor. Ein Blütentraum im Frühsommer, der uns beim Betrachten mit Freude und Glück erfüllt. Auch Insekten und eine Vielzahl von Tagfaltern lieben bunte Wiesen. Mit Hilfe der finanziellen Mittel der EU und des Landes Sachsen-Anhalt wird so ein Stück Vielfalt in Sachsen-Anhalt und attraktive Heimat gesichert.

Durchführung:
Mai 2017 - Februar 2020

Europa-ELER
Landesportal Sachsen-Anhalt

         

         


Pflege und Wiederherstellung von Feuchtwiesen im Kleinen Uhlenbachtal

Durchführung:
November 2014 bis September 2015

gefördert durch die Stiftung Umwelt-, Natur- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt (SUNK)

                                     


Schutz und Pflege von Habitaten des Goldenen Scheckenfalters im Harz

Der hübsche Tagfalter steht stellvertretend für viele Arten, die unter dem Nutzungswandel in der  Landwirtschaft leiden. Sowohl zu intensive Nutzung als auch das Brachfallen von Flächen machen ihm extrem zu schaffen.
Der früher recht häufige Tagfalter ist in Deutschland eine stark gefährdete, in Sachsen-Anhalt sogar vom Aussterben bedrohte Art. Die zielgerichtete Pflege der wenigen im Harz verbliebenen Lebensräume steht im Mittelpunkt unseres Projektes. Davon profitiert nicht nur der Goldene Scheckenfalter. Viele andere seltene oder gefährdete Pflanzen und Tiere der Bergwiesen werden gleichzeitig gefördert.

Durchführung:
November 2013 bis September 2015

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Schutz der Ackerwildkräuter

Unkraut vergeht doch. Die extreme Intensivierung des Ackerbaus hat zur Folge, dass die typischen Begleitpflanzen unserer Kultur-früchte mittlerweile oft fast ausgerottet sind. Erst in den letzten Jahren ist die bis dahin sehr stiefmütterlich behandelte Pflanzengruppe der Ackerwildkräuter in den Blickpunkt der Naturschützer geraten.

Mit dem Projekt "100 Äcker für die Vielfalt" (gefördert durch die DBU) wurde auch in Sachsen-Anhalt bei Westerhausen ein Schutzacker eingerichtet. Der Kalkscherben- acker wird durch die Agrargenossenschaft Börnecke extensiv bewirtschaftet. Dank einer Kooperation zwischen der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH und dem Landesverband für Landschaftspflege Sachsen-Anhalt kann das durch Stefan Meyer (Universität Göttingen) begonnene Monitoring des Schutzackers "Am Hügelgrab" fortgesetzt werden.

Durchführung: seit 2011

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     Eindrucksvoller Bestand von Acker-Rittersporn


Ganzjahresweide mit Rindern im Südharz

Magerrasen, Streuobstwiesen und viele Kleinhalden des mittelalterlichen Kupferbergbaus prägen das Gebiet. Die landwirtschaftliche Nutzung in der kleinteiligen Kulturlandschaft des Südharzes ist schwierig und kostenintensiv. Landwirte und Landschaftspfleger erprobten in diesem Projekt bei Hainrode die Möglichkeiten einer Ganzjahresweide mit Robustrindern (Salers) auf kleineren Flächen. Die Ergebnisse zeigten, dass die aufwandarme Kombination von ganzjähriger Beweidung und ergänzender Weidepflege eine Alternative zu herkömmlicher Grünlandnutzung sein kann.

Projektpartner:
Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz
Agrargenossenschaft Gonnatal/Leinetal eG
Hochschule Anhalt

Durchführung: Juni 2011 - September 2015

Sangerhäuser Zeitung
Bauernzeitung

www.europa.sachsen-anhalt.de

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Wiederherstellung von Magerrasen am Osterberg/Altenbrak

Die landwirtschaftliche Nutzung der Kuppe des Osterberges bei Altenbrak liegt schon lange zurück. Hier drohten wertvolle Lebensräume des Offenlandes  mittlerweile mit Schlehen zu zuwachsen. Auch steilere Lagen am Wald- rand können mit großer landwirtschaftlicher Technik nicht gemäht werden und fielen brach. Die Erhaltungszustände der vorgefundenen FFH-Lebensraumtypen waren schlecht. Daher wurden im Projekt Mahd und Entbuschung organisiert und die entstandenen Pflegerückstände beseitigt. Die Magerrasen und Bergwiesen haben dadurch eine gute Chance, auch in Zukunft einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten als Lebensraum zu dienen.  Außerdem bemühten wir uns, Varianten für eine langfristige Nutzung zu finden. Ob dies gelingt, wird auch von den Finanzierungsmöglichkeiten für die Pflege abhängen.

Durchführung: 08/2011 - 09/2012

www.europa.sachsen-anhalt.de

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 Die Kuppe des Osterberges (Hintergrund) wurde entbuscht und gemäht

Steilere Hänge am Waldrand wurden seit längerem nicht mehr genutzt

  


Erhaltung und Verbesserung von FFH-Lebensraumtypen der Wiesen in FFH-Gebieten der Gemarkung Stiege

Bergwiesen, Borstgrasrasen und Nasswiesen sind in Stiege weit verbreitet. Große zusammenhängende Flächen werden landwirt-schaftlich genutzt. Abgelegene Waldwiesen oder Randbereiche großer Wiesenkomplexe sind wertvolle Trittsteinbiotope bzw. wichtige Lebensräume und letzte Rückzugsgebiete bedrohter Pflanzen- und Tierarten. Durch Brachfallen sind sie in ihrem Fortbestand extrem gefährdet und bedürfen der Pflege. Auf 30 ha Wiesenbrachen werden Pflegemaßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt der Bergwiesen durchgeführt. Im Rahmen des Projektes entstand außerdem neues Informationsmaterial zum Thema Bergwiesen im Harz. Zwei Plakate informieren über die Pflanzen- und Tierwelt auf den Bergwiesen. Ein Faltblatt gibt ebnfalls Auskunft über die Bergwiesen in Stiege.

Durchführung: August 2010 - September 2012

www.europa.sachsen-anhalt.de

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 Plakat Schmetterlinge auf Bergwiesen

Plakat Pflanzen der Bergwiesen


Wiederherstellung und Pflege der Allerbachwiesen

Die Allerbachwiesen waren lange Zeit ohne Nutzung. Ihre schwierigen Boden-verhältnisse erlauben nur eine sehr eingeschränkte Bewirtschaftung mit herkömmlicher Landtechnik. Wertvollste Lebensräume waren von Verfilzung und Verbuschung bedroht. Daher wurden die Nasswiesenbrachen von den "Altlasten" befreit und zum großen Teil in Handarbeit wieder instandgesetzt. Die Pflege-maßnahmen wurden durch eine Bestands-aufnahme von Biotopen, Pflanzen- und Tagfalterarten ergänzt.

Träger: Landkreis Harz
Durchführung: 2010 - 2014


www.europa.sachsen-anhalt.de

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 Bergwiesenbrachen


Pflege und Wiederherstellung von Berg- und Feuchtwiesen im FFH-Gebiet "Harzer Bachtäler" - Gemarkungen Benneckenstein/Trautenstein

In den Gemarkungen Benneckenstein und Trautenstein wurden Wiesenbrachen durch Erstpflegemaßnahmen wieder zu bunten und artenreichen Wiesen. Die praktische Pflege begleitet das Büro für Umweltplanung Dr. Michael wissenschaftlich. Besonderes Augenmerk lag im Projekt auf der Einbeziehung der im Gebiet tätigen Landwirte. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurde neues Informations-material über das Schutzgebiet und die Bergwiesen im Harz erarbeitet. Wissenswertes über die Bergwiesen im Harz erfährt man z. B. auf fünf mobilen Informationstafeln (Rollups) und einem Plakat. Ein Faltblatt informiert über das FFH-Gebiet "Harzer Bachtäler". Außerdem entstand im Rahmen des Projektes in Benneckenstein ein Bergwiesen-Lehrpfad, der zum Entdecken und Genießen der Bergwiesenwelt im Harz einlädt.

Träger: Landkreis Harz
Durchführung: 2009 - 2011/ 2013 - 2015

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Plakat Bergwiesen "Vielfalt der Lebensräume" Rollup Bergwiesen im Harz

 

Borstgrasrasenprojekte I/II

Früher waren Borstgrasrasen im Harz weit verbreitet. Heute sind sie als Lebensraum in Deutschland und in Europa extrem gefährdet. In umfangreichen Recherchen wurden die letzten Vorkommen im Ostharz ermittelt. Auf über 50 Projektflächen im Landkreis Wernigerode wurden Pflegemaßnahmen in Form von Mahd und Entbuschung  vorgenommen. 
Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung wurde ein Pflegekataster erarbeitet und ein langfristiges Monitoring installiert. Vorkommen vieler seltener und gefährdeter Arten konnten so gesichert werden. Ein Drittel der Flächen konnte in eine landwirtschaftliche Nutzung vermittelt werden.

Informationstafel

Durchführung: 2003 - 2007
Förderung durch die Europäische Union

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Bergwiesenprojekte

Im Naturschutzgebiet „Harzer Bachtäler“ gibt es noch viele Vorkommen gefährdeter und schützenswerter Lebensräume: artenreiche Berg-wiesen, Feucht- und Nasswiesen, Sümpfe und Röhrichte. Während große Flächen durch Landwirte bewirtschaftet werden, bleiben Grenzertragsstandorte wie kleine Rest- und Splitterflächen ungenutzt. Wiesen sind als Kulturbiotope jedoch auf eine regelmäßige Nutzung oder Pflege angewiesen.
Im Projekt erfolgte nach einer detaillierten Biotoptypenkartierung und der Erarbeitung eines Pflegekatasters die Pflege von ca. 30 ha Wiesenbrachen im Quell- und Einzugsgebiet der Rappbode. 

Informationstafel

Durchführung: 2005 - 2007
Förderung durch die Europäische Union

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Handarbeit bei der Wiesenpflege

Landschaftspflege mit Schafen

 Im Modellprojekt „Landschaftspflege mit Schafen“ des Landschaftspflegeverbandes Harz e. V. wurde gemeinsam mit 6 Schäfern auf einer Fläche von 260 ha jährlich ein praxisorientiertes und biotoptypen-gerechtes Pflegemanagement in 7 Naturschutzgebieten des Harzes und Harzvorlandes entwickelt und umgesetzt. Sowohl auf Streuobstwiesen, Magerrasen oder Heideflächen verbesserte sich der Zustand der Biotope sichtbar. Den Schäfern wurde der Mehraufwand für die Pflege vergütet.
 
Das Ergebnis: Schafbeweidung ist und bleibt ein effektives, preiswertes und flexibles Verfahren für die Pflege und den Erhalt wertvoller Lebensräume unserer Kulturlandschaft.
 
  
Durchführung: 2004 - 2007
Förderung durch die Europäische Union
 Heidepflege

Landschaftspflege mit Ziegen
Streuobstwiesen waren im südlichen Harzvorland weit verbreitet. Heute werden sie meist nicht mehr bewirtschaftet. Das hat fatale Folgen für das naturschutzfachlich wertvolle Grünland und die hier vorkommenden Magerrasen: sie verbuschen und wachsen zu. Es kommt zum Verlust zahlreicher Lebensräume des Offenlandes. Früher häufig zu findende Arten wie Adonisröschen oder Orchideen verlieren ihre Heimat. Ziegen erwiesen sich hier als wertvolle Hilfe. Sie unterstützten durch ihr Fressverhalten die vorgenommene manuelle Entbuschung, eine äußerst mühselige und schwere Arbeit. Das Projekt wurde durch das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz unterstützt.
 
Informationstafel

Durchführung: 2005 - 2007
Förderung durch die Europäische Union
 Ziegen bei der Arbeit

SOS - Biotoppflege

Im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde
des Landkreises Harz pflegen wir jährlich mehrere Hektar naturschutzfachlich wertvoller Biotope des Landkreises Harz. Das Spektrum dieser oft "SOS-Maßnahmen" im wahrsten Sinn des Wortes reicht vom Halbtrockenrasen über Bergwiesen bis zur Streuobstwiese.

In den Gemarkungen unserer Mitglieds-gemeinden kümmern wir uns ebenfalls um die Pflege wertvoller Biotope. Landwirte unterstützen wir insbesondere bei der Pflege von Feuchtwiesen oder Flächen, auf denen große Landtechnik an ihre Grenzen stößt.

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 Mahd von Bergwiesen

Pflege von Biotopmosaiken im "Sautälchen"

1993 begann die Rettung und die Pflege der Wiesen in einem Seitental der Hassel. Nur noch wenige Einwohner konnten sich angesichts der vielen Himbeeren, Fichten, Birken und Weiden an buntblühende Bergwiesen erinnern. 
Durch regelmäßige und gestaffelte Mahd haben sich hier artenreiche Biotopmosaike entwickelt, wie man sie selten findet. Nicht nur Pflanzen fühlen sich hier wohl. Der enorme Blütenreichtum versorgt eine Vielzahl an Insekten mit Nektar und Nahrung. Die Pflege erfolgt mittels Spezialtechnik des LPV Harz. Ermöglicht wird sie seit über 20 Jahren durch das großzügige Sponsoring der Fernwasser-versorgung Elbaue-Ostharz GmbH aus Torgau.

Sponsor:
Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH

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 orchideenreiche Feuchtwiese


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