Projekte
|
||
Wiederherstellung von Magerrasen am Osterberg/Altenbrak
|
||
|
Die landwirtschaftliche Nutzung der Kuppe des Osterberges bei Altenbrak liegt schon lange zurück. Hier drohen wertvolle Lebensräume des Offenlandes mittlerweile mit Schlehen zu zuwachsen. Auch steilere Lagen am Waldrand können mit großer landwirtschaftlicher Technik nicht gemäht werden und fallen brach. Durch Pflegemaßnahmen sollen diese Bereiche mit den seltenen Magerrasen und ihrem typischen Arteninventar erhalten werden. Außerdem bemühen wir uns, Varianten für eine langfristige Nutzung zu finden. Durchführung: 08/2011 - 09/2012
|
![]() |
|
Ganzjahresweide mit Rindern im Südharz |
||
|
Magerrasen, Streuobstwiesen und viele Klein-halden des mittelalterlichen Kupferbergbaus prägen das Gebiet. Die landwirt-schaftliche Nutzung in der kleinteiligen Kultur-landschaft des Südharzes ist schwierig und kostenintensiv. Landwirte und Landschaftspfleger erproben in diesem Projekt bei Hainrode die Möglichkeiten einer Ganzjahresweide mit Robustrindern (Salers) auf kleineren Flächen. Projektpartner: Durchführung: Juni 2011 - September 2013
|
![]() |
|
Erhaltung und Verbesserung von FFH-Lebensraumtypen der Wiesen in FFH-Gebieten der Gemarkung Stiege |
||
|
Bergwiesen, Borstgrasrasen und Nasswiesen sind in Stiege weit verbreitet. Große zusammen-hängende Flächen werden landwirtschaftlich genutzt. Abgelegene Waldwiesen oder Randbereiche großer Wiesenkomplexe sind wertvolle Trittsteinbiotope bzw. wichtige Lebens-räume und letzte Rückzugsgebiete bedrohter Pflanzen- und Tierarten. Durch Brachfallen sind sie in ihrem Fortbestand extrem gefährdet und bedürfen der Pflege. Auf 30 ha Wiesenbrachen werden Pflegemaßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt der Bergwiesen durch-geführt. Im Rahmen des Projektes entstand außerdem neues Informationsmaterial zum Thema Bergwiesen im Harz. Zwei Plakate informieren über die Pflanzen- und Tierwelt auf den Bergwiesen. Ein Faltblatt gibt Auskunft über die Bergwiesen in Stiege. Durchführung: August 2010 - September 2012
|
|
|
Wiederherstellung und Pflege der Allerbachwiesen |
||
|
Die Allerbachwiesen waren lange Zeit ohne Nutzung. Ihre schwierigen Bodenverhältnisse erlauben nur eine sehr eingeschränkte Bewirt-schaftung mit Technik. Wertvollste Lebensräume waren von Verfilzung und Verbuschung bedroht. Daher wurden die Nasswiesenbrachen von den "Altlasten" befreit und zum großen Teil in Hand-arbeit wieder instandgesetzt. Die Pflege-maßnahmen wurden durch eine erste Bestandsaufnahme von Biotopen, Pflanzen- und Tagfalterarten ergänzt. Träger: Landkreis Harz Durchführung: August 2010 - Oktober 2010
|
![]() |
|
Pflege und Wiederherstellung von Berg- und Feuchtwiesen im FFH-Gebiet "Harzer Bachtäler" - Gemarkungen Benneckenstein/Trautenstein |
||
|
In den Gemarkungen Benneckenstein und Trautenstein wurden Wiesenbrachen durch Erstpflegemaßnahmen instandgesetzt. Die praktische Pflege begleitete das Büro für Umweltplanung Dr. Michael wissenschaftlich. Besonderes Augenmerk lag im Projekt auf der Einbeziehung der im Gebiet tätigen Landwirte. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurde neues Informationsmaterial über das Schutzgebiet und die Bergwiesen im Harz erarbeitet. Wissenswertes über die Bergwiesen im Harz erfährt man z. B. auf fünf mobilen Infor-mationstafeln (Rollups) und einem Plakat. Ein Faltblatt informiert über das FFH-Gebiet "Harzer Bachtäler". Außerdem entstand im Rahmen des Projektes in Benneckenstein ein Bergwiesen-Lehrpfad, der zum Entdecken und Genießen der Bergwiesenwelt einlädt. Durchführung: 2009 - 2011 |
|
|
Borstgrasrasenprojekte I/II |
||
|
Früher waren Borstgrasrasen im Harz weit verbreitet. Heute sind sie als Lebensraum in Deutsch-land und in Europa extrem gefährdet. In umfangreichen Recherchen wurden die letzten Vorkommen im Ostharz ermittelt. Auf über 50 Projektflächen im Landkreis Wernigerode wurden Pflegemaßnahmen in Form von Mahd und Entbuschung vorgenommen.
Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung wurde ein Pflegekataster erarbeitet und ein langfristiges Monitoring installiert. Vorkommen vieler seltener und gefährdeter Arten konnten so gesichert werden. Ein Drittel der Flächen konnte in eine landwirtschaftliche Nutzung vermittelt werden.
Informationstafel Durchführung: 2003 - 2007 Förderung durch die Europäische Union |
![]() |
|
Bergwiesenprojekte |
||
|
Im Naturschutzgebiet „Harzer Bachtäler“ gibt es noch viele Vorkommen gefährdeter und schützenswerter Lebensräume: artenreiche Berg-wiesen, Feucht- und Nasswiesen, Sümpfe und Röhrichte. Während große Flächen durch Landwirte bewirtschaftet werden, bleiben Grenzertragsstandorte wie kleine Rest- und Splitterflächen ungenutzt. Wiesen sind als Kulturbiotope jedoch auf eine regelmäßige Nutzung oder Pflege angewiesen. Durchführung: 2005 - 2007 |
![]() |
|
Landschaftspflege mit Schafen |
||
|
Im Modellprojekt „Landschaftspflege mit Schafen“ des Landschaftspflegeverbandes Harz e. V. wurde gemeinsam mit 6 Schäfern auf einer Fläche von 260 ha jährlich ein praxisorientiertes und biotoptypen-gerechtes Pflegemanagement in 7 Naturschutzgebieten des Harzes und Harzvorlandes entwickelt und umgesetzt. Sowohl auf Streuobstwiesen, Magerrasen oder Heideflächen verbesserte sich der Zustand der Biotope sichtbar. Den Schäfern wurde der Mehraufwand für die Pflege vergütet.
Das Ergebnis: Schafbeweidung ist und bleibt ein effektives, preiswertes und flexibles Verfahren für die Pflege und den Erhalt wertvoller Lebensräume unserer Kulturlandschaft.
Durchführung: 2004 - 2007
Förderung durch die Europäische Union |
![]() |
|
|
|
||
|
Streuobstwiesen waren im südlichen Harzvorland weit verbreitet. Heute werden sie meist nicht mehr bewirtschaftet. Das hat fatale Folgen für das naturschutzfachlich wertvolle Grünland und die hier vorkommenden Magerrasen: sie verbuschen und wachsen zu. Es kommt zum Verlust zahlreicher Lebensräume des Offenlandes. Früher häufig zu findende Arten wie Adonisröschen oder Orchideen verlieren ihre Heimat. Ziegen erwiesen sich hier als wertvolle Hilfe. Sie unterstützten durch ihr Fressverhalten die vorgenommene manuelle Entbuschung, eine äußerst mühselige und schwere Arbeit. Das Projekt wurde durch das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz unterstützt.
Informationstafel
Durchführung: 2005 - 2007 Förderung durch die Europäische Union |
![]() |
|
SOS - Biotoppflege |
||
|
Im Auftrag der Unteren Naturschutzbehör-de des Landkreises Harz pflegen wir jährlich mehrere Hektar naturschutzfachlich wertvoller Biotope des Landkreises Harz. Das Spektrum dieser oft "SOS-Maßnahmen" reicht vom Halb-trockenrasen über Bergwiesen bis zur Streuobstwiese.
In den Gemarkungen unserer Mitglieds-gemeinden kümmern wir uns ebenfalls um die Pflege wertvoller Biotope. Landwirte unter-stützen wir insbesondere bei der Pflege von Feuchtwiesen oder Flächen, auf denen große Landtechnik an ihre Grenzen stößt. |
![]() |
|
|
|
||
|
1993 begann die Rettung und die Pflege der Wiesen in einem Seitental der Hassel. Nur noch wenige Ein-wohner konnten sich angesichts der vielen Himbeeren, Fichten, Birken und Weiden an buntblühende Bergwiesen erinnern. Sponsor: |
|
|















