*
Menu
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
block-termine-links

Nächste Termine

15.09.2018
Exkursion Stadtvegetation in Goslar
Botanischer Arbeitskreis Nordharz (gemeinsam mit naturwissenschaftl. Verein Goslar)
10:00 Uhr
Treffpunkt:
Goslar Parkplatz Osterfeld an der Fußgängerampel
Programm

 
29.09.2018
Herbsttagung
Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz
Roßla
10 - 16 Uhr
Programm
Rückmeldung
29.09.2018
Moosexkursion zum
Krockstein bei Rübeland

Botanischer Arbeitskreis Nordharz
10:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Bodebrücke Neuwerk B27

Programm
 

Fressen für den Naturschutz


Landschaftspflege mit Schafen

Weidende Schafherden gehörten viele Jahrhunderte lang zum Landschaftsbild unserer Heimat und ließen wunderbare Lebensräume entstehen: romantische Heiden, bunte Trocken– und Halbtrockenrasen oder knorrige Streuobstwiesen. Sie können ohne die Beweidung durch Schafe langfristig nicht überdauern.

Besonders im Mittelalter spielte die Wanderschäferei eine bedeutende Rolle. Flurbezeichnungen
wie Schäferwiese, Schäferlinde, Schäferberg oder Straßennamen wie Schäferweg und Hammelstraße zeugen noch heute davon. "Schäfer“ ist übrigens einer der häufigsten deutschen Familiennamen.

Schafbeweidung im Harzvorland unter der SchäferlindeWeidende Schafe unter der Schäferlinde bei Heimburg

Schafhaltung erlaubt die Nutzung von sehr steilen, flachgründigen, trockenen oder abgelegenen Bereichen, in denen eine anderweitige landwirtschaftliche Nutzung nicht in Frage kommt. Die genügsamen „Pfennigsucher“ sind zur Landschaftspflege besonders geeignet - sie kommen auch mit geringem Futterertrag aus und verursachen kaum Schäden durch Trittbelastung. Das macht sie unentbehrlich für die Pflege von mageren aber artenreichen Standorten. Form und Intensität der Beweidung müssen auf die jeweiligen Ansprüche der Biotope angepasst sein.

Ein Grund zur Besorgnis - es gibt immer weniger Schafe!

1860 gab es in Deutschland 25,0 Millionen Schafe. 2010 waren es nur noch 2,1 Millionen. Tendenz weiter fallend...

Diese Entwicklung hat fatale Folgen für den Erhalt unserer Kulturlandschaft, denn sozusagen „nebenbei“ pflegen Schafe unsere Landschaft und halten sie offen. Wir brauchen die genügsamen "Rasenmäher" für eine schonende und wirksame Pflege unserer Kulturlandschaft auch in Zukunft.   


 

 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes

Heidepflege  

                                                                                            zurück

                                                                                       

block-sonstiges-rechts

   
 


 

 


Erweiterte Suche

bottom
           © Landschaftspflegeverband Harz e.V. - Hasselfelde - Tel. 039459-71607       Home I Kontakt I Impressum I Datenschutz 
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail